Aktionstag gegen Rassismus und Diskriminierung

 
 

Am 19.11.2014 fand in der Rhumetalschule ein Projekttag gegen Rassismus und Diskriminierung statt.

Unser Ziel ist es, die Schüler/innen zu Toleranz und Zivilcourage zu erziehen. Die Lehrerschaft möchte die Kinder aufklären, damit sie sich nicht aus Unwissenheit rassistischen und diskriminierenden Gesinnungen anschließen, sondern zu einem kritischen und reflektierten Denken ermutigt werden!

 

 

Projekt 2schneidig

     

Martin Rietsch, Sänger und Rapper der Band „2schneidig“, gestaltete in der Sporthalle der Rhumetalschule für die fünften, sechsten und siebten Klassen einen Projekttag mit den Schwerpunkten Antirassismus-Training, Toleranz und Zivilcourage in Kombination mit einem HipHop-Workshop.

Wir danken an dieser Stelle Frau Doepner als Koordinatorin des lokalen Aktionsplans für die beratende und finanzielle Unterstützung zur Umsetzung dieses Projekts!

 

 

 

 
 

2schneidig tritt authentisch auf, denn als Halbnigerianer, der in Deutschland aufwuchs, hat der Bandleader bereits selbst wiederholt Diskriminierungen, intolerantes Verhalten und Vorurteile erfahren müssen. Er erzählte den Schülerinnen und Schülern, was diese negativen Erlebnisse bei ihm bewirkten und warum er heute Kinder und Jugendliche zu einem toleranten Verhalten aufruft. 2schneidig machte die Kinder durch Gespräche, eine Filmanalyse und Hip-Hop-Elemente auf schülernahe Weise mit der Problematik vertraut.

 
 
 
 
   

Besonders interessant fanden die Schüler/innen die Technik des Moonwalks.

 

 

 

   
   

links: Auch Frau Rogge und Frau Hentschel gelang es hervorragend, das Vorwärtslaufen vorzutäuschen, während sie sich tatsächlich rückwärts bewegten!

 

 

 

 

   
Schließlich gab es noch Autogramme und Gruppenfotos mit dem Künstler.

   

Projekte der Klassen 8/9


 

Schüler/innen der 8. und 9. Klassen kochten mit Frau Cyris (linkes Foto) und Frau Flügge nach jüdischen Rezepten und lernten jüdische Tischrituale kennen.

 

 
 
 

Als Gastredner informierte Günther Siedbürger, Volkskundler und Kulturwissenschaftler aus Göttingen, über Zwangsarbeit. Er hat sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema NS-Zwangsarbeit beschäftigt und baut hierzu momentan eine Ausstellung in der BBS II in Göttingen auf. Im Frühjahr möchte die Klasse 9R1 bei der Eröffnung dabei sein. Frau Otterbein hatte Herrn Siedbürger eingeladen und die Gruppe zusammen mit Frau Schmidt-Potthast und Herrn Rolirad angeleitet. Die Teilnehmer vertieften die Thematik mit einer kritischen Betrachtung des Films „Die Welle“.

 

 
 
Die Schüler/innen von Frau Wieland gestalteten Slogans und Bilder gegen Rechtsextremismus.

   
   
Frau Tönsing und Herr Kriegel sensibilisierten die Kinder dafür, dass die Anhänger des Neonazismus Wege finden, Jugendliche auf ihre Seite zu ziehen. Sie recherchierten u.a. im Internet und gestalteten hierzu Plakate.


Projekt der 10. Klassen

 
 
 
 

Frau Noorani, Herr Markmeyer, Herr Passian und Herr Gruhlke besuchten mit den 10. Klassen die KZ-Gedenkstätte sowie den Fiedhof in Moringen und betrachteten die Thematik in einem Seminarraum des MRVZN geschichtlich.

 

Ausstellung der Ergebnisse

   
Am Donnerstag, 20.11.2014 besuchten die 5. bis 10. Klassen eine Ausstellung aller Gruppenergebnisse im Physikraum.


Auch die Presse berichtete!